Krebserkrankungen der Speiseröhre und des Magens

Krebserkrankungen von Speiseröhre und Magen verursachen eher unspezifische Symptome und werden häufig spät diagnostiziert. Eine frühe Diagnose kann für den Therapieerfolg mit entscheidend sein. Auch bei fortgeschrittenem Tumorleiden kann eine rasche Diagnose dazu beitragen, die Überlebenschance und die Lebensqualität der verbleibenden Lebensspanne deutlich zu erhöhen.
Das wichtigste und entscheidende Verfahren zur Behandlung von Speiseröhren- und Magenkrebs ist die Operation, wobei die Operation bei lokal fortgeschrittenen Tumoren in der Regel nach Durchführung einer vorangegangenen Chemotherapie durchgeführt wird. Das Ziel der Operation ist, den Tumor vollständig zu entfernen und damit die Krankheit dauerhaft zu heilen.

In diesem Vortrag wird über Risikofaktoren, Warnsignale, die Bedeutung der Früherkennung und aktuelle Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie informiert.
Die operative Behandlung von Magen- und Speiseröhrenkrebs stellt einen erheblichen Eingriff in das Verdauungssystem dar. Sie ist eine gravierende und existenzielle Erfahrung, und Folgewirkungen sind oft nachhaltig. Deshalb wird auch auf vielfältige Beeinträchtigungen und Änderungen in den Lebensgewohnheiten sowie auf die Nachsorge der Erkrankung eingegangen.

Montag, 16.05.2022
18.30 Uhr
Referent: Prof. Dr. med. Matthias Brüwer, Facharzt für Allgemeinchirurgie, Visceralchirurgie und Proktologie,
Leiter des interdisziplinären Zentrums für Darmerkrankungen, Stellv. Ärztlicher Direktor am St. Franziskus-Hospital Münster
Veranstaltungsort: Gesundheitshaus, R403
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