Mangelernährung bei Krebs

Eine Krebserkrankung und -behandlung kann zu Beschwerden und Nebenwirkungen wie z.B. Appetitlosigkeit, Geschmacksverlust, Entzündung von Schleimhäuten, die zu einem ungewollten Gewichtsverlust und zu einer Mangelernährung führen. Ein guter Ernährungszustand kann die Verträglichkeit einer Behandlung von Krebs positiv beeinflussen.

Während der Behandlung sind 40 – 80 % der Menschen von Mangelernährung betroffen. Das kann nicht nur den Therapieerfolg negativ beeinflussen, sondern führt auch zu einem Verlust von Genuss und Lebensfreude. Eine gezielte Ernährungstherapie ist deshalb zur Unterstützung der ärztlichen Therapie vielfach unerlässlich, wird jedoch häufig außer Acht gelassen, da Ansprechpartner/innen fehlen oder der Stellenwert nicht bekannt ist.

Der Vortrag informiert über den Stellenwert der Ernährungstherapie und ihre Möglichkeiten zur Unterstützung der Krebstherapie. Es werden Empfehlungen gegeben, wie eine Ernährung gestaltet werden kann, wenn das Risiko für Mangelernährung besteht und wie Gewichtsverlust und Nährstoffmangel vermieden oder reduziert werden können. Auch die Bedeutung von enteraler und parenteraler Ernährung wird thematisiert.

Informationen über mögliche Ansprechpartner/innen und über eine Kostenübernahme werden vermittelt.

23.02.2026,
18.30 Uhr
Referent: Dennis Papanouskas, Diätassistent, Gesundheitswissenschaftler, Berufspädagoge, Schulleitung der Schule für Diätassistenten am UKM
Wo: Gesundheitshaus Münster, Gasselstiege 13, R403 (4. OG)
Anmeldung: in der Krebsberatungsstelle per Mail
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